Wofür ich stehe

Politik für das Morgen. Garantiert sozial.

Die Zukunft kommt nicht von allein, sie muss gemacht werden. Dafür braucht es Menschen, die optimistisch ins Morgen schauen. So ein Mensch bin ich. Wir werden es schaffen, klimaneutral zu wirtschaften, digital zu leben und eine Gesellschaft zu sein, in der jede:r dieselben Chancen hat. Aber nur, wenn wir heute die richtigen Weichen stellen. Und nur, wenn alle an der Zukunft mitwirken können.

Meine garantiert soziale Politik für das Morgen sieht so aus:

Ich kämpfe für eine starke Wirtschaft der Zukunft. Dazu setze ich mich für eine Industriegarantie ein. Köln und NRW sind Industriestandorte. Hier werden Werte geschaffen. Hier entsteht Arbeit. Hier entwickeln kluge Köpfe Ideen, die uns bis 2045 klimaneutral machen. Industrie bedeutet morgen nicht mehr qualmende Schornsteine, sondern Stahl und Chemie, die mit Wasserstoff hergestellt wurden, die Wiederverwertung von Wertstoffen, E-Motoren und vieles mehr. Ohne Industrie gibt es keine Zukunft. Genauso gibt es keine begrünte Fassade, kein Solarpanel auf dem Dach und keine Wärmepumpe im Keller ohne die Menschen, die das umsetzen. Wenn wir über Klimaschutz reden, reden wir also eigentlich über Fachkräfte. Der Mangel an Fachkräften trifft vor allem das Handwerk und den Bau, ähnlich stark aber auch die Pflege, Grundschulen oder Kindertagesstätten. Diese Leistungsträger:innen halten unsere Gesellschaft zusammen und ermöglichen allen – auch denen, die nicht so viel haben – ein soziales Leben. Es ist deshalb Zeit für eine Politik, die in die Wirtschaft und Jobs investiert, die wir in Zukunft brauchen – von der Fabrik über die Werkstatt bis zum Pflegeheim. Das kommt vor allem unseren benachteiligten Veedeln in Humboldt-Gremberg, Höhenberg oder Vingst zugute. Lasst uns nicht mehr darüber reden, ob wir Klimaschutz oder eine gerechte Gesellschaft wollen – denn das wollen wir alle. Lasst uns über Arbeit reden, denn sie ist der Schlüssel. Für die Industriegarantie, die Energiewende und genug Fachkräfte brauchen wir konkret:

  • Einen Transformationsfonds von 30 Mrd. Euro, mit dem NRW Industrie und Mittelstand auf dem Weg in die klimaneutrale und digitale Zukunft begleitet.
  • Staatliche Aufträge an Unternehmen, die an der Energiewende, mit Wasserstoff oder in der Kreislaufwirtschaft arbeiten – und dabei anständige Tariflöhne bezahlen.
  • Eine Qualifizierungsoffensive, mit der wir Langzeitarbeitslose, Studienabbrecher:innen und Zugewanderte als Fachkräfte gewinnen und Beschäftigte für Zukunftsjobs in Pflege, Handwerk, Forschung und Industrie weiterbilden.
  • Bessere Löhne in den sozialen Berufen und gleiche Einstiegsgehälter für alle Lehrer:innen.
  • Eine Ausbildungsplatzgarantie für jede:n Schulabgänger:in in NRW, damit Kinder keine Sorge vor dem Morgen haben müssen.
  • Eine bessere finanzielle, personelle und digitale Ausstattung der Kommunen durch das Land, denn nur so werden Zukunftsprojekte schneller genehmigt.

Keine Maschine bringt uns allein in die Zukunft, das schaffen nur Menschen. Damit das gelingt, müssen alle ein gutes Zuhause haben. In Köln – und besonders in der Innenstadt und in Kalk – ist das derzeit nicht so. Nicht alle haben einen gleichguten Zugang zu unserer Stadt. Wenn man für seine Kinder keinen Platz in einer guten Schule oder KiTa findet, dann ist ein Veedel für die Familie nicht zugänglich. Wenn die Miete zu teuer wird und man seine Wohnung verlassen muss, dann gehört man nicht gleichberechtigt dazu. Wenn man wohnungslos auf der Straße leben muss, schon gar nicht. Das will ich ändern, denn die Stadt gehört allen. Ich kämpfe für eine Wohngarantie, die Mieter:innen vor Verdrängung schützt, Wohnungslose von der Straße holt und Familien eine gute Perspektive bietet. Der Markt selbst hat dabei versagt, der Staat muss hier aktiv werden. Wohnraum ist nicht für Spekulation da, sondern für das Gemeinwohl. Wenn Ihr auch ein garantiert soziales Köln wollt, dann brauchen wir konkret:

  • Ein Land NRW, das mit einem Bodenfonds Bauland im Auftrag der Kommunen kauft und, wenn nötig, mit einer eigenen Wohnungsgesellschaft bebaut.
  • Mehr Förderung aus NRW für den Bau von Sozialwohnungen durch gemeinnützige und kommunale Wohnungsgesellschaften.
  • Eine Verschärfung der Mieterschutzregeln in NRW, damit auch am Eigelstein, in Deutz, in der Südstadt und in Kalk die Anwohnenden wirksam vor Verdrängung geschützt werden.
  • Housing first für Wohnungslose, z. B. indem 10 Prozent der neuen Sozialwohnungen für Wohnungslose vorgehalten werden.
  • Eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung der Stadtverwaltung durch das Land, denn nur so können Wohnungen gebaut und Regeln durchgesetzt werden.

Damit die Stadt für alle da ist, müssen wir uns in unseren Veedeln mit Respekt begegnen und unsere Vielfalt akzeptieren – egal woher wir kommen, welche Sprache wir sprechen oder wen wir lieben. Zum Respekt gehört auch, dass alle Menschen die gleichen Chancen im Leben bekommen. Verfallende Schulen und Jugendzentren wie in Kalk oder Ostheim dürfen nicht sein. Verwahrloste und vermüllte Veedel ebenso wenig. Geschweige denn, dass Menschen sich vor der eigenen Haustür nicht sicher und geborgen fühlen, weil Drogen auf offener Straße konsumiert werden. Wenn wir als Gesellschaft zusammenhalten wollen, dann müssen wir die Veedel lebenswerter machen. Und wir müssen dafür sorgen, dass Bildung sich nach 2022 anfühlt und auch da ankommt, wo sie besonders gebraucht wird. Dazu braucht es konkret:

  • Ein Landesprogramm zum Neubau und zur Sanierung von Schulen in schnell wachsenden Städten wie Köln. So kommen endlich neue Gesamtschulen in die Innenstadt und nach Kalk und Neubrück.
  • Einen scharfen Schulsozialindex, der wirklich mehr Schulpersonal in die Viertel bringt, die sozial benachteiligt sind. In Köln kommt das vor allem Kindern und Jugendlichen im Rechtsrheinischen zugute.
  • Mehr Geld für Sozialarbeit in den Schulen und auf der Straße, damit wir gefährdeten Jugendlichen, Wohnungslosen und Drogenabhängigen helfen können.
  • Mehr Präsenz von Ordnungsamt und Polizei auf den Straßen anstatt pauschaler Videoüberwachung, damit auch in Höhenberg und der Innenstadt die gefühlte Sicherheit steigt.

Ein gutes Morgen braucht Politik für das Morgen. Ich bin Eure Stimme für diese Politik. Hilf mir dabei, dass diese Ideen Wirklichkeit werden.